Die Geschichte von Verdiso
Die ersten Informationen über den Verdiso erscheinen ab Ende des 18. Jahrhunderts, wenn der Weinbau und die Önologie des ganzen Venetiens schlechte Zeiten durchmachten. Die Grunde dieses Krisis führen auf die wenigen Investitionen und die veralteten Anbausysteme zurück. Im Jahre 1788 hat der Graf Pietro Caronelli die Önologie der Region im negativen Sinn in der Landwirtschaftsakademie von Conegliano erwähnt.
Der Verdiso wurde für edleren Wein gehalten, und er wurde nicht immer in der richtigen Umwelt bebaut. Im Jahre 1874 war der Verdiso in 50 der 96 Gemeinden der Provinz von Treviso verbreitet, und er gab 24.000 Hektoliters Wein. Wenn der Verdiso in einer sonnigen Umwelt bebaut wurde, schätzten die Händler diesen Wein mehr als die anderen Weine des Gebiets.
Ab der Ende des 19. Jahrhunderts begannen die Weinkundegesellschaft von Treviso und die Weinkundeschule „G. B. Cerletti“ von Conegliano, die lokale Weine zu schützen. Sie mochten nicht nur vorzüglichere weiße Tischweine (unter denen der Verdiso) verkaufen, sondern auch die Möglichkeit finden, andere typische Weine zu produzieren. Außerdem, ab 1923 hat die Experimentalstelle der Weinkunde und Önologie versucht, neue technische und qualitative Ziele in der Weinproduktion der Trevisaner Marke zu erreichen. Die Experimentalstelle hat deshalb die Hügeln zwischen Conegliano und Valdobbiadene mit neuen Weingärten bepflanzt.
In den 50er Jahren führten diese Forschungen zu der konkreten Möglichkeit, vorzüglichere rote Weine (wie Cabernet Franc und Merlot) zu erhalten. Diese Daten zeigten auch, dass Prosecco und Verdiso viele naturelle Fähigkeiten hatten. Man hatte zahlreiche positive Beurteilungen von Verdiso, der mit vielen Synonymen (Verdisa, Verdisa grossa, Verdisa gentil) genannt wurde. Die Anwesenheit verschiedenen Expressionen, die mehr oder wenig fruchtbar waren, ist der Grund für die Unterschiede unter den Weinen.
Der Verdiso ist eine sehr fruchtbare Varietät, der leicht verfault, aber wenn er in einer sonnigen Umwelt bebaut ist, kann er einen speziellen Wein produzieren. Ab den 50er Jahren wurde seine Produktion nur bei den richtigen Hügeln beschränkt, wo man den charakteristischen und beliebten Wein erhalten kann.
Der Verdiso heute
Zur Zeit wird den Verdiso nur in den Hügeln bebaut. Seine Verbreitung des letzten Jahrhunderts in der Ebene wurde sich im laufe des Jahres reduziert. Heute sehen die Umgebung von Combai, Campea, Rolle und der Feletti die größte Anwesenheit von dieser Weinrebe. Die Verdisoweinberge besetzen eine totale Oberfläche von 50 Hektaren. Wegen des starken Interesses für den Verdiso, wurden in den letzten Jahren neue Weinberge bebaut. Ein Teil der Weinproduktion wird benutzt, um den Wein „Torchiato von Fregona“ zu erhalten (30% von Verdiso, 30% von Prosecco und 15% von Boschera). Außerdem, man pflanzt oft ein Anteil von Verdiso mit den Proseccoweinreben, um die Säure zu steigern.
Die Daten der Handelskammer von Treviso zeigen, dass 30% - 40% der Weinproduzenten verwandelt die Rebe in Wein nicht, sondern verkauft den Produkt zu den lokalen Weinkellern. Eine Menge Wein (85%) gehört zu der Marke I.G.T. „Trevisaner Hügeln“ (IGT meint Geographischer Typischer Hinweis) und wird von 37 Weinkellern produziert.
Zum Schluss, es gibt heute einen starken Interesse für Verdiso, und deshalb kann man neue Weinreben und Anlagen finden. Die wichtigste Sache ist aber der Schutz und die Aufwertung von diesem typischen Wein und seinem historischen und kulturellen Gut.





